Home Recommended Explore Explore Videos Explore Livestreams Explore Images Explore Audio Explore Topics Explore Users Explore groups Topics Groups About Features & roadmap Airtime extension Membership & xp moderation Community guidelines Airtime a short history imprint Contact us changelog

@SuperExtreme

Was bedeutet theistisch/atheistisch und gnostisch/agnostisch?

In diesem Video wird erklärt, was theistisch/atheistisch und gnostisch/agnostisch bedeutet. 


Theist: Jemand, der an eine Gottheit/Religion glaubt.


Atheist: Jemand, der an keine Gottheit/Religion glaubt.


Gnostiker: Jemand, der sich bei seiner Ansicht absolut sicher ist und der ausschließt, falsch liegen zu können.


Agnostiker: Jemand, der sich bei seiner Ansicht nur relativ sicher ist, er aber einräumt, auch falsch liegen zu können (Zweifel).


Die beiden Schienen theistisch/atheistisch und gnostisch/agnostisch sind unabhängig voneinander.


Dementsprechend ergeben sich folgende Kombinationsmöglichkeiten:


1) Gnostischer Theist: Jemand, der an eine Gottheit/Religion glaubt und sich absolut sicher ist, dass er damit richtig liegt.


2) Agnostischer Theist: Jemand, der an eine Gottheit/Religion glaubt und der aber einräumt, dabei auch falsch liegen zu können (Zweifel).


3) Gnostischer Atheist: Jemand, der an keine Gottheit/Religion glaubt und der sich absolut sicher ist, dass er damit richtig liegt.


4) Agnostischer Atheist: Jemand, der an keine Gottheit/Religion glaubt und der aber einräumt, dabei auch falsch liegen zu können (Zweifel).


Verwendete Grafiken:

http://actok.org/wp-content/uploads/2012/10/Agnostic%2Bv%2BGnostic%2Bv%2BAtheist%2Bv%2BTheist.png

https://widerspruchsgeist.files.wordpress.com/2013/02/58188_504143636273031_1927917610_n.png


Ich bin ein agnostischer Atheist, was bedeutet, dass ich nicht gläubig bin und davon ausgehe, dass es mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch keine Gottheit oder höhere Macht gibt. Ich kann es zwar nicht ausschließen, doch ich bin davon überzeugt, dass sie nicht existieren und lehne jede Religion kategorisch ab. Gleichzeitig respektiere ich natürlich jeden Menschen, unabhängig davon, ob er gläubig ist oder nicht.


Es gehört meiner Ansicht nach zu wissenschaftlichem Denken, auch einzuräumen, falsch liegen zu können, sofern etwas noch nicht bewiesen wurde. Alles was, nicht bewiesen wurde, sollte erstmal in Frage gestellt werden. Ein Gnostiker ist sich beispielsweise absolut sicher, dass seine Ansicht zutrifft, unabhängig davon, ob es Beweise dafür gibt oder nicht.


Über Agnostik muss mehr aufgeklärt werden. Zweifeln ist eine Form der Intelligenz. Wir sollten die Positionen argumentativ abwägen. 


Zum Religiotenbingo: 


"Atheismus ist auch eine Religion", Widerlegung: Atheismus ist genau so eine Religion, wie Nichtstun eine Form der Bewegung ist oder wie keine Lieblingsfarbe zu haben, eine Lieblingsfarbe ist.


"Ohne Religion gibt es keine Moral", Widerlegung: Moral, ein Wertesystem und Normen gab es schon lange vor jeder Religion. Das ist nicht die Erfindung der Religionen, sondern sie haben es nur aus anderen Systemen kopiert und für sich betitelt.


Mit der dem Erklärungsversuch der unfertigen Uhr könnte man jeden anderen Quatsch "beweisen", beispielsweise auch die Existenz des Spaghettimonsters. Doch gerade gnostische Theisten wollen das gerne so glauben. Als Gnostiker lassen sie sich nicht umstimmen und sind sich sofort, für einen Gnostiker typisch, ganz sicher, ohne einen Beweis zu haben, geschweige denn überhaupt zu verstehen, was ein Beweis ist. 


Die Pascalsche Wette ist übrigens nicht das Beispiel mit der Uhr, das hatte ich im Video verwechselt, sondern bei der Pascalschen Wette geht es darum, dass es angeblich nützlicher sei, zu glauben, weil man im Falle dessen, dass es kein Gott gibt, nichts verliert (angeblich, außer Zeit) und im Falle eines existierenden Gottes gewinnt. Wer hingegen nicht glaubt, würde, im Falle einer göttlichen Existenz womöglich seinen Zorn (Kindermoral) erfahren und damit verlieren. Diese Pascalsche Wette hat herzlich wenig mit Wahrscheinlichkeit und Mathematik zu tun, sie basiert auf der kindlichen Moral des "Belohnungs- und Bestrafungsprinzips". Genauso wird dabei ausgeblendet, dass jemand, der an Gott glaubt im Falle dessen Nichtexistenz sehr wohl etwas verliert und zwar erstens viel Zeit und Energie, sowie Selbstbestimmung und diese Werte sind von unschä

Views:64
Likes:0
PostTime:1574466179034
Comment Count:0
Group Name:
Votes Count:1